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Den Verlust an Freiheit selbst entscheiden!

15.07.2019 17:21
Edelmetalle
Den Verlust an Freiheit selbst entscheiden!

Mitteilung in eigener Sache

Liebe(r) Kunden/in, geneigte(r) Leser(in),
 
wir werden täglich mit Nachrichten und Informationen bombardiert, die unser Leben, unsere Entscheidungen im Kleinen und Großen beeinflussen. Zwei ganz unterschiedliche Informationen haben mich diese Woche ganz besonders bewegt und zum Nachdenken veranlasst, gern würde ich Sie daran teilhaben lassen:
 
Beide Informationen haben eines gemeinsam: DEN VERLUST AN FREIHEIT SELBST ZU ENTSCHEIDEN. Die Zeitschrift Focus hat am gestrigen Freitag eine Artikel publiziert (https://www.focus.de/finanzen/boerse/gold/reicht-nicht-mal-fuer-50-gramm-schon-ab-januar-deutsche-sollen-gold-nur-noch-bis-2000-euro-anonym-bekommen_id_10916613.html), der wieder einmal zeigt, dass wir immer transparenter und kontrollierbar werden, doch die, die dafür sorgen, wollen sich selber nicht kontrollieren lassen, indem sie sich hinter politischer Immunität oder international verzweigten Wirtschaftsstrukturen verbergen. Sicherlich muss der Geldwäsche, der Verwendung von „Schwarzgeld“ und anderen illegalen Geschäften Einhalt geboten werden, doch trifft man mit der Herabsetzung der Grenze von anonymen Goldkäufen auf € 2.000 nicht nur den kleinen Bürger? Die Person, die einfach nicht möchte, dass irgendjemand weiß, dass sie oder er Gold hat, einen Wertgegenstand der auch in schlimmsten Zeit die Grundversorgung sichern kann und in der Vergangenheit gesichert hat?
 
Aus meiner persönlichen Erfahrung der letzten 30 Jahre als Münz- und Edelmetallhändler muss ich sagen, dass viele Menschen Angst davor haben, dass das, wofür sie hart arbeiten oder ihr Leben lang hart gearbeitet haben, durch das falsche Vorgehen Anderer – seien es Politiker oder große Wirtschaftsunternehmen – ruiniert oder zumindest deutlich gemindert werden könnte. Menschen möchten ihr Vermögen sichern, Geld in Gold wandeln, ohne dass man andere darüber informieren muss, weil man „den Anderen“, dem System nicht vertraut. Ich möchte nur daran erinnern, wie knapp wir vor dem Kollaps des Systems im Februar 2008 standen. Hier in Frankfurt tagte man an einem Sonntag bis tief in die Nacht, um der „HypoRealEstate-Krise“ Herr zu werden. Erst im Nachhinein wurde publik, wie kritisch die Situation gewesen ist!
 
Die zweite oben angesprochene Information, die mich mehr als üblich bewegte war die TV-Dokumentation auf Phoenix mit dem Titel „Angriff auf die Demokratie – Wurde der Brexit gekauft?“ (https://programm.ard.de/TV/phoenix/angriff-auf-die-demokratie/eid_287251898518307). Weniger die Enthüllungen über die Einflussnahmen externer Mächte auf interne Entscheidungen im Falle des Brexit-Votums 2016, sondern mehr der Einfluss der modernen Medien – insbesondere der Kanäle des „Social-Media“ – ist für mich schockierend! Sind wir Menschen tatsächlich so leicht zu beeinflussen? Haben wir als Individuen so viele „offene Kanäle“, in die man nur gezielt, repetitiv und subtil Informationen geben muss, um in einem Entscheidungsprozess, wie dem Brexit, Menschenmassen zu „Lemmingen“ werden zu lassen?
 
Sicherlich ist uns allen bewusst, dass in vielen – wahrscheinlich den meisten – Entscheidungen im Leben externe Einflüsse eine große Rolle spielen. Die „Machenschaften“ zur Einflussnahme auf den Wähler im Brexit-Votum hat mich dazu veranlasst, vieles noch kritischer zu hinterfragen, als ich es ohnehin schon tue!
 
Zusammenfassend und abschließend muss ich festhalten, dass meine Betrachtungen sicherlich einseitig sind, doch ist das eine Meinung nicht überwiegend? Und sollten die, die versuchen uns immer mehr zu kontrollieren, uns nicht davor schützen, dass Dritte diesen Einfluss auf uns haben?


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